Schlagwort-Archive: Köln

Tod und Jenseits im Rautenstrauch-Joest

Erst seit 2010 findet man das ethnologische Museum der Stadt Köln in einem schicken, von Bauskandalen umwitterten, modernen Neubau an der Cäcilienstr., unweit vom Neumarkt. Glaubt man der Wikipedia, fällt mit dem Umzug vom Ubierring in die gefühlte Stadtmitte Kölns auch die Umgestaltung des Ausstellungskonzeptes zusammen. Wo die Objekte der Sammlung früher nach geographischen Aspekten sortiert und den Besuchern präsentiert wurden, folgt die Dauerausstellung heute einem thematischen Konzept. Einer der zehn Schwerpunkte wurde dabei auf die Todes- und Jenseitsvorstellungen außereuropäischer Kulturen gelegt. Grund genug, dem Museum einen Besuch abzustatten und sich diesen Bereich einmal genauer anzusehen.

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Aryz – CityLeaks Cologne

Der eigentlich für November geplante Artikel muss aus aktuellem Anlass auf die kommende Woche ausweichen. Denn wenn man beim abendlichen Spaziergang durch die dunkle Stadt von einem haushohen makabren Kunstwerk überrascht wird, so hat dieses sich einen Ehrenplatz verdient. Die Rede ist von der unbetitelten Wandmalerei, die der katalanische Künstler ARYZ im September diesen Jahres in der Kölner Südstadt, genauer: exakt gegenüber des Bayenturmes an der Ecke Severinswall/Bayenstraße, hinterlassen hat. Weiterlesen

phil.COLOGNE

Heute beginnt es, das erste „internationale Festival der Philosophie“. An diversen Plätzen in Köln treffen noch bis Sonntag Philosophen, Medien und die interessierte Öffentlichkeit zusammen, um gemeinsam über Probleme der Gegenwart nachzudenken und zu diskutieren. Die Themen sind vielfältig, rund vierzig Veranstaltungen listet das offizielle Programm. Leider findet sich darunter aber nur eine einzige, die sich explizit mit Fragen des Todes und des Sterbens auseinandersetzt: Am morgigen Donnerstag treffen im Kölner Stadtgarten ab 18 Uhr Johann Friedrich Spittler und Petra Gehring aufeinander und antworten auf die Frage „Gibt es ein Recht zu sterben?“

Leider gibt es keine genaueren Angaben zur Dauer bzw. zur Form des Aufeinandertreffens. Schade, denn man muss immerhin zwischen EUR 14,50 (ermäßigt) und EUR 20 (Abendkasse) für eine Eintrittskarte zahlen und würde eigtl. gern vorher wissen, was einen da nun genau erwartet. Ein omninöser Hinweis auf einen lesenden Schauspieler und den Moderator Jürgen Wiebicke reicht da einfach nicht. Ob mir diese Debatte (wenn es denn eine wird), den Eintritt wert ist, oder ob ich doch lieber noch einmal zu den Leseempfehlungen zur Veranstaltung greife, wird wohl erst spontan entschieden werden.